Positiv Denken!

Hamsterrad, Teufelskreis

Wer kennt das nicht, immer schön weiter in der Tretmühle des Alltags!

 Positiv Denken!

Das sagt sich oft Leicht. Ist es aber manchmal nicht.

Die gute Nachricht:

Man kann es lernen!

Es ist nur ein wenig Geduld angesagt. Mit Geduld und Ausdauer kommt stück für Stück die Zuversicht das es funktioniert.

Warum?
Weshalb stellen wir oft fest, dass wir uns in bestimmten Situationen immer wieder gleich verhalten, obwohl wir uns schon lange vorgenommen haben es das nächste Mal anders zu machen.

Wieso ist das so?
Na ganz einfach, wegen der Sicherheit.
Der Psychologe Abraham Maslow hat herausgefunden, dass Sicherheit nach psychologischen Bedürfnissen das wichtigste Grundbedürfnis des Menschen ist.

Nun was bedeutet Sicherheit heutzutage?
Grob gesagt: Gewohnheiten.

Natürlich kann Sicherheit individuell für jeden etwas anderes bedeuten.
Gewohnheiten sind Dinge, Vorgänge odeer Abläufe, die man im Laufe der Zeit lernt und sich daran gewöhnt, weil Sie z.b. einfach sind, teilweise sein müssen und auch Sinn machen, oder weil wir von unserer Außenwelt vorgelebt bekommen, dass müsse so sein.
Gewohnte Abläufe mit bestimmten Ergebnissen, die wir kennen, schätzen und benötigen, geben Sicherheit. Das Essen, die Nahrungsaufnahme ist ein gutes Beispiel dafür.
Wenn wir Nahrung aufnehmen, tun wir das um Energie zuzuführen, um leistungsfähig zu sein, um zu Leben.
Allerdings werden wir von unserer Außenwelt, nicht nur beim Essen, so beeinflusst, bzw. lassen uns beeinflussen, dass wir nich das essen worauf wir Lust und Appetit haben, sondern das essen worauf wir vermeintlich denken Appetit zu haben. Das was uns die Werbung, Industrie versucht schmackhaft zu machen.
Diese Beispiel lässt sich auf viele andere Dinge übertragen.
Für gewisse Verhaltensweisen ist das auch sinnvoll und gut.
Nicht allerdings für ungünstige bzw. unerwünschte Verhaltensweisen.

Wie es besser /anders geht!

Veränderung!

Wie schaffe ich es ein gewohntes Verhalten zu verändern?
Indem ich mein Denken umprogrammiere.

achte auf deine Gedanken,

denn sie werden zu Worten,

achte auf deine Worte,

denn sie werden zu Handlungen,


achte auf deine Handlungen,

denn sie werden zu Gewohnheiten,

achte auf deine Gewohnheiten,

denn sie werden dein Charakter,

achte auf deinen Charakter,

denn er wird dein Schicksal.

Quelle:(dieser text wird vielfach dem Talmud zugeschrieben
 
es gibt aber auch hinweise auf die Urheberschaft 
von Charles Reade [1814-1884])

Man muss zuerst wieder lernen das zu denken was man tun , bzw. wie man sich Verhalten möchte.

Wie bekomme ich das hin?
Und zwar nich mal nur kurz und oberflächlich, sondern genau, konkret und öfters.
Denken Sie nicht zu oft an das Problem. Das können wir sehr gut, da wir das schon in unserem Schulsystem so gelernt haben. Erinnern Sie sich noch? „Das ist falsch, so und so viele Fehler im Diktat, Fehler hier Fehler da“!

Beschreiben Sie Ihr Ziel (das Wunschverhalten) genau und zwar nicht nur in Schriftform sondern auch in Bildern (im Kopf), in dem Sie sich Ihr Wunschverhalten bildlich vorstellen.

  • Wie will ich sein?
  • Was genau will ich tun?
  • Wann (in welchen Situationen) will ich es tun?
  • Wie sehe ich dann aus?
  • Wie verhalte ich mich?
  • Was genau sage ich?
  • Wie ist meine Körperhaltung, meine Gestik, Mimik?
  • Wie fühle ich mich, wenn ich mich so verhalte?
  • Wo im Körper fühle ich es?

 

Schreiben sich sich Ihre Antworten hierzu auf. Lassen Sie in Ihrem Kopf ein oder mehrere Bilder dazu entstehen. Achten Sie darauf, welche Farbe oder welche Sequenz an diesem Bild Sie am meisten positiv anspricht. Diese Farbe, das Gefühl können Sie als „Anker“ nutzen.

Wenn Sie diese neue Situation, das neue Verhalten im Kopf, in Gedanken haben, denken Sie öfter daran! Je öfter Sie diese Gedanken denken, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit es genau so zu realisieren. Hin und wieder kann mal ein zweifelnder Gedanke auftauchen. Das ist okay, Sie dürfen auch mal zweifeln, möglicherweise fehlt noch etwas, damit auch der letzte Zweifel verschwindet.

Anschließend setzen Sie sich kleine Zwischenziele in möglichst vielen und einzelnen Schritten, die Sie erreichen können.
Sobald Sie nur ein kleines Zwischenziel erreicht haben, machen Sie sich das immer wieder bewußt. Denken Sie daran, Sie haben es geschafft. Wie haben Sie es geschafft?
Das ganze sollten Sie wieder visualisieren und an das Gefühl, was Sie dabei hatten, denken.

Wichtig:
Achten Sie bei Ihrem Ziel / Wunsch dass Sie keine überhöhten Ansprüchen haben bzw. leben. Das ist heutzutage oft der Verhinderer Nr. 1 beim Erreichen von Zielen und Wünschen. Die Ansprüche haben was mit unseren bewußten bzw. unbewußten Werten zu tun. Also mit dem was uns W-I-R-K-L-I-C-H wichtig ist, nicht das oberflächlich wichtige.
Was nutzt es?

  • Neue Verhaltensweisen
  • Zufriedenheit mit sich selbst
  • Selbstsicherheit
  • leichter „NEIN“ sagen
  • mehr Zuversicht

 

  • Wie ist es bei Ihnen?

Welche Erfahrungen haben Sie schon damit gemacht?
Was tun Sie um Ihr Verhalten zu verändern?

Wer es noch nicht ganz so gut alleine schafft oder Unterstützung benötigt, dem stehe ich als Coach gerne zur Verfügung

Und immer dran denken, „bewegt sich der Körper, bewegt sich auch der Geist“ (leichter)!

Mit freundlich aktiven Grüßen

G. Kircher

 

 

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